Notre-Dame de Paris

Notre-Dame de Paris Ist die wohl berühmteste Kathedrale, die sich in Paris befindet. Übersetzt bedeutet es das selbe wie „Unsere Liebe Frau“ und ist gleichzeitig der Hauptsitz vom Erzbistum. Erbaut wurde die Kathedrale im Jahr 1163 und es dauerte bis zum Jahre 1345, bis sie fertig war. Sie ist von der Architektur her im gotischen Stil gehalten und liegt zentral in der Stadt. Sie befindet sich im vierten Bezirk und bietet eine perfekte Aussicht auf den Rest der Stadt.

Die zwei Türme erstrecken sich auf einer Höhe von 69 m, während der Dachreiter 90 m Höhe aufweist. Insgesamt ist die Kathedrale 130 m lang und 48 m breit. Die Kathedrale bietet Platz für 10.000 Leute. Früher stand an jener Stelle, an welcher sich heute Notre-Dame de Paris befindet, der Stephansdom, den sie später ersetzte.

Der Durchmesser der Fensterrose entspricht einer Größe von 12 Metern. Dadurch zählt das Fenster in seiner Art zu den größten, die es in Europa überhaupt gibt. Die Fassade, sowie die Rose im westlichen Ende wurde erst gegen Ende der Errichtung gebaut. Schließlich folgten darauf die beiden Türme. Ständig wurde an den Fassaden gebastelt. Diese wurde vor allem durch viele Verzierungen, welche sich durch unterschiedliche Quadrate zusammensetzte, verschönert.

Es stellt sich natürlich die Frage, wieso sich die Kathedrale nicht im Herzen von Paris befindet. Der Grund dafür liegt in der Geschichte der wichtigsten Städte der damaligen Zeit. Vor dem 12. Jahrhundert war es dem ich nicht Paris, welches das Zentrum für sämtliche wichtigen Aktionen war, Sondern es war jenes von Saint-Denis. Erst nach dem 12. Jahrhundert setzte sich Paris als wichtigere Stadt für die Kirche und auch den Handel durch. Vor allem spielte die Dynastie der Kapetinger in ihrer Herrschaft damals eine wichtige Rolle. Während der Aufklärung gab es viele Veränderungen. So war es in der Revolution leider der Fall, dass die Kathedrale samt ihrer Schätze und Statuen leider geplündert wurde. Zwar wurde sie nicht vollkommen zerstört, doch man erklärte sie als Tempel der Vernunft.

Während der großen Revolution im Juli 1830 wurde schließlich auch die Schatzkammer geplündert. Um 1844 begann man das erste Mal, die Kathedrale zu restaurieren. Dies dauerte eine Zeitspanne von circa 20 Jahren. Während dessen stieß man auf hochinteressante Funde von Gräbern. Das Quartal im Westen der Kathedrale ist das wertvollste, was die Architektur betrifft. Es besteht aus den ältesten Elementen, welche aus dem 12. Jahrhundert stammen. Zentrales Thema war schon damals die Jungfrau Maria mit ihrem Kind. Es ist nach wie vor verblüffend, dass man schon damals Streben verwendete, um einen derartigen Großbau zu vollenden.

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