Panthéon

Das Pantheon befindet sich in Paris direkt auf dem Hügel der heiligen Genoveva im fünften Bezirk. Dort liegen sehr viele nationale Berühmtheiten begraben. Ursprünglich wurde es im Jahr 1764 errichtet und immer wieder neu umgebaut. Insgesamt kann das Pantheon geschichtlich bis in das fünfte Jahrhundert zurückblicken, in welchem alles seinen Anfang nahm. Damals befand sich dort eine Apostelkirche.

Als das Pantheon neu renoviert wurde, befand es sich immer wieder im Wettkampf mit der Kathedrale von Notre-Dame. Teilweise wurde der Bau durch die Steuer für Lotterie finanziert. Später wurde er gotische Baustil mit der römischen Klassik verbunden. Vorlage war gleichzeitig die wertvolle Kuppel mit ihren Malereien von Michelangelo. Auch das Pantheon in Rom diente immer wieder als Vorbild für den Bau. Aufgrund seiner imposanten Erscheinung wurde die Halle unter der Kuppel als nationale Ruhmeshalle erklärt. Dort fanden Denkmäler von wichtigen Persönlichkeiten aus Frankreich ihren Platz und gleichzeitig wurden viele von ihnen dort begraben. Die Grabstätten befinden sich in dem Untergeschoss ein. Dort findet man eine große Anzahl von unterschiedlichen Kapellen, statt wie üblich eine Krypta.

Zusätzlich befindet sich seit 1849der erste Beweis für die Erdrotation in Form des foucaultschen Tendenz von Foucault. Im 19. Jahrhundert wurde das Pantheon immer wieder umgewidmet. Es herrschte reger Wandel zwischen weltlich und kirchlich. Heute kann man als Besucher im Pantheon die Gebeine des Philosophen Voltaire oder auch vom Politiker Jean Monnet besichtigen. Es ist jedoch ein Irrglaube, dass auch die Gebeine von Napoleon Bonaparte dort liegen. Diese befinden sich im Invalidendom. Charles de Gaulle fand seine letzte Ruhestätte in Colombey-les-Deux-Èglises, wo er früher sein Landhaus hatte.

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